Demetre hat es fast geschafft

Die schwerste Zeit ist überstanden – Demetre geht es wieder gut – Danke an alle Spender!

Scheinbar harmlos fing alles an. Demetre (4 Jahre) bekam plötzlich hohes Fieber, es wurde eine Grippe vermutet. Als dieses nicht senken wollte und Demetre immer schlapper wurde, begannen die Blutuntersuchungen, die dann das niederschmetternde Ergebnis brachten: Demetre hat eine aktute lymphatischen Leukämie,  eine  lebensbedrohliche Erkrankung.

Für Demetres Familie brach eine Welt zusammen. Es gibt wohl kaum eine Situation, die eine Familie mehr belastet als die lebensbedrohliche Krankheit eines Kindes. Eine lange schmerzvolle medizinische Behandlung mit ungewissem Ausgang steht bevor und die Zukunft war infrage gestellt. Schnell entschieden die Eltern, dass Demetre in Georgien die Erfolg versprechende Behandlung nicht zur Verfügung steht. Recherchen ergaben, dass es in Deutschland  gute Heilungschancen gibt und so kamen sie nach Herdecke, auch wenn  sie noch nicht wussten, wie sie das Geld für die Therapie aufbringen sollten.  Alles was zählte war, dass Demetre wieder gesund wird. Im Januar 2019 begann die Therapie in der Herdecker Kinderklinik.

Begleitet von seinen Eltern brachte er die notwendigen Chemotherapieblöcke hinter sich. Und so schlimm es am Anfang  auch war und so sehr ihm auch Komplikationen zusetzten, machte das Team der Kinderstation der Familie Mut und half, die schwierige Zeit zu meistern. Doch gab es zwischen den Blöcken auch bessere Zeiten. Jedes Kind ist einzigartig und so waren es  Musiktherapie und kreatitive Aktivitäten, wodurch Demetre  viel Kraft schöpfte. Wenn man  sich die Fotos anschaut ist man erstaunt,  was der Kleine, der einmal Architekt oder Erfinder werden möchte, geschaffen hat.

Sehr dankbar sind die Eltern, dass die Behandlung gut angeschlagen hat und dass sich viele Menschen und Institutionen gefunden haben, die sich an den Kosten beteiligten. So konnte auch Sterntaler e.V. durch seine Spendenaktion € 20.000 der Behandlungskosten beisteuern.

Nach anderthalbjähriger belastender Dauertherapie kann man sagen, dass es Demetre wieder gut geht und er ganz gesund werden kann.  Er befindet sich bis Mitte kommenden Jahres in der sogenannten Erhaltungstherapie.  In dieser Zeit benötigt er noch 6 Lumbalpunktionen und die Eltern befürchten, dass diese in Georgien, im Gegensatz zu hier,  nur ohne Narkose durchgeführt werden. Sie möchten nicht, dass der Kleine mehr einschneidende Erlebnisse als nötig aushalten muss und werden deshalb in Herdecke bleiben.

Was Demetre besonders glücklich macht und was er sich so sehr gewünscht hat ist, dass sein Bruder Giorgi, der während der Behandlung bei den Großeltern in Georgien lebte,  inzwischen  noch Herdecke gekommen ist. Ermöglicht durch einen Spender, der nicht genannt werden möchte, konnte ein Apartment angemietet werden, so dass die Familie  die Zeit bis zum Abschluss der Behandlung zusammen bleiben kann.

 

 

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