Demetre hat den Krebs besiegt – nun braucht Fedir unsere Hilfe

Ein Hilferuf erreichte den Sterntaler e.V. Ende 2018.  Es ging um Leben und Tod des kleinen Demetre aus Georgien. Er war an akuter lymphatischer Leukämie erkrankt. Nur eine sofortige Behandlung in Deutschland konnte ihn retten. Dank der Hilfe und der Unterstützung vieler WP- und WR-Leser und weiterer großzügiger Spender konnten seine Eltern die Kosten für die Behandlung aufbringen.  Demetre wurde in Herdecke therapiert – er hat den Krebs besiegt!

Rückblick: Der Krebs machte sich bei Demetre durch hohes Fieber bemerkbar, das nicht sinken wollte. Er wurde immer schwächer und daraufhin im Krankenhaus untersucht. Als die Diagnose feststand, brach für die Eltern eine Welt zusammen. Demetre war sterbenskrank und vor Ort stand eine optimale Behandlung nicht zur Verfügung. In ihrer Verzweiflung wandte sich die Familie an einen Freund in Deutschland, der den Kontakt zur Herdecker Kinderklinik vermittelte. Die Kosten für die Behandlung waren jedoch von der Familie allein nicht zu stemmen. Sie reisten trotzdem nach Herdecke und obwohl die Finanzierung nicht geklärt war, wurde in der Kinderklinik sofort mit der Behandlung des todkranken Jungen begonnen.

Die Untersuchungen in Herdecke ergaben, dass Demetre zur  high-risk Patientengruppe gehörte. Eine langwierige Behandlung, die die Familie zeitweise an ihre Grenzen stoßen ließ, erfolgte über mehr als anderthalb Jahre. Unterstützt von seinen Eltern und dem Team der Kinderklinik kämpfte Demetre um sein Leben. Mit Erfolg – seit Herbst letzten Jahres befand sich er in der sogenannten Erhaltungstherapie und hat sich gut erholt. Gut getan hat ihm auch, dass sein Bruder Dimitri in dieser Zeit Gesellschaft leisten durfte.

Demetre ist wieder ganz gesund, das haben die regelmäßig durchgeführten Kontrollen gezeigt. In dieser Woche hat die Familie Herdecke verlassen und ist wieder zurück in die Heimat geflogen. Bei der Verabschiedung erklärten die Eltern, dass sie die Dankbarkeit über die Hilfe, die sie in Deutschland erfahren haben, nicht in Worte fassen können. Sie grüßen alle, die Demetres Therapie und sein Gesundwerden ermöglicht haben.

Einige Leser dieser Zeitung, die für die Krebstherapie von Tuta gespendet haben, erinnern sich sicher noch an das kleine Mädchen, das 2018 nach ihrer Leukämiebehandlung gesund nach Hause zurückkehren konnte. Wenn man sich ihr aktuelles Foto anschaut, sieht man, wie gut es ihr jetzt geht.

Diesen Wunsch hat auch Oksana, die Mutter des fünfjährigen Fedir, für ihren schwerkranken Sohn.  Bei ihm wurde seine lebensbedrohliche Erkrankung entdeckt, als er über andauernde, nicht erklärliche Armschmerzen klagte und immer schwächer wurde. Akute lymphatische Leukämie lautet auch seine Diagnose – ein Schock für Fedirs Eltern und seine drei älteren Geschwister.

Die politische Lage in der Ukraine, woher die Familie stammt, ist unsicher und es herrscht eine schwierige Situation in den Kliniken, die keine Therapien nach den modernsten Standards durchführen können. Von einer anthroposophisch orientierten Ärztin bekamen die verzweifelten Eltern den Rat, sich an die Kinderklinik in Herdecke zu wenden.  Nach der Kontaktaufnahme ging alles sehr schnell. Fedirs Vater und die Geschwister blieben zurück in der Ukraine, während die Mutter mit ihm nach Herdecke kam. Hier wird er seit einigen  Wochen behandelt. Bisher verträgt Fedir die Chemotherapie gut, worüber seine Mutter sehr froh ist. Jedoch drücken Sie die Sorgen wegen der Finanzierung der teuren Krebsbehandlung.

Deshalb bittet der Sterntaler e.V. die Zeitungsleser sehr herzlich, sich an der Spendenaktion für Fedir zu beteiligen. Wie die Beispiele von Tuta und Demetre zeigen: Zusammen können wir etwas bewirken. Was ist schöner und wichtiger, als einem todkranken Kind zu ermöglichen, gesund zu werden!

 

Sterntaler-Spendenkonto

Sparkasse Hagen-Herdecke IBAN DE04 4505 0001 0009 1032 50

Stichwort: Hilfe für Fedir

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